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<pre>Im ersten regulären Montagsspiel der Bundesliga-Geschichte musste sich Leipzig in Frankfurt bei der Eintracht mit 1:2 geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende kassierten die RasenBallsportler eine bittere 1:2-Pleite gegen Abstiegskandidat FC Köln.  <p> Sogar Langzeitwetten-Tipper könnten auf ihre Kosten kommen – nämlich dann, wenn Leverkusen abermals sieglos bleibt.  <p>  Obwohl Schmidt der halben Stammelf gegen Qäbälä eine wohlverdiente Pause gönnte, wirkte das Duell gegen die Aserbaidschaner drei Tage später noch immer nach — somit verfestigte sich der Eindruck, dass mittlerweile dem kompletten Kader der Sinn nach etwas Urlaub steht. <p> Die Mainzer machten weiter Druck und fanden gegen die anfällige Defensive immer wieder Chancen vor. Auch nach dem Seitenwechsel strahlte die Offensive der Rheinhessen immer wieder Gefahr aus und erhöhte verdient auf 2:0. <p>  Dieser Sprunghaftigkeit ist immerhin die Tatsache zu entnehmen, dass sich die Mannschaft rabenschwarze Auftritte nicht weiter übel nimmt. Der Sport-Club hat wie kein anderer Bundesligist das Credo verinnerlicht, dass jedes Spiel wieder bei Null — und somit mit einer neuen Chance – beginnt.  </pre>


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<pre>14 von 15 Spielen, in denen Mainz gegen Schalke mit 0:1 in Rückstand geriet, verloren die Nullfünfer schließlich auch. Einzige Ausnahme: Ein 3:1-Auswärtssieg im Mai 2011.  <p> – Bayer-Coach Roger Schmidt geht noch immer davon aus, dass der im ersten Saisondrittel angerichtete Flurschaden mit einem kleinen Zwischenspurt elegant beseitigt werden kann.  <p>  Während der FC Schalke am letzten Spieltag gemütlich und in Feierlaune die Saison ausklingen lassen kann, weil sämtliche Saison-Ziele nicht nur erreicht, sondern auch übertroffen wurden, ist Eintracht Frankfurt noch zwei Mal richtig gefordert. <p> Aber nicht nur der Leipzig-Torhüter ist in Topform, sondern auch die Offensive bestehend aus Marcel Sabitzer, Yussuf Poulsen und Timo Werner. <p>  Aus den jüngsten Auftritten ziehen wir deshalb den Schluss, dass der momentane Lauf kaum geeignet scheint, um die Mainzer auch gegen echte Top-Teams zu einem Coup zu tragen.  </pre> 


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<pre> Bei dem schwachen Auftritt am Sonntag drängte sich die Vermutung auf, dass der 3 Spieltage währende Ausschluss von Roger Schmidt womöglich tatsächlich ein handfester Nachteil ist — der Abwesenheit des Trainers folgte eine kopflose Darbietung unmittelbar auf dem Fuß.  <p> Ein einziger Sieg an den Spieltagen 25 bis 32 war letztlich zu wenig, um sich für königliche Aufgaben zu empfehlen — dennoch macht das aktuelle Tabellenbild nach wie vor schmerzlich deutlich, wie verdammt nahe der FSV dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte gekommen war.  <p>  Folgerichtig durften sich die Gastgeber am Ende sogar noch glücklich schätzen, dass es infolge des in der Nachspielzeit markierten Gegenschlags wenigstens zu einem Unentschieden reichte — dank Schürrle blieb dem VfL zumindest eine Demütigung in der Volkswagen-Arena erspart. <p>  Auch das insgesamt nach fünf Spieltagen zu konstatierende Torverhältnis von 3:3 ruft in Erinnerung, dass sich aus fast jeder Not eine Tugend machen lässt — wenngleich der solide Saisonstart in diesem Falle natürlich nicht zuletzt auch dem Glück des Tüchtigen zu danken ist. <p>  So machte die Abwehr auch gegen die fraglos unter deutlich größerem Druck stehenden Kölner wieder einen tadellosen Job — weshalb nach den mittlerweile sechs absolvierten Auftritten gerade einmal zwei Einträge im defensiven Sündenregister zu finden sind.  </pre>


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<pre> In den fünf Pflichtspielen der neuen Saison kam den Anhängern der Torschrei schon sensationelle 18 Mal über die Lippen, wofür insbesondere der 11:1-Kantersieg gegen Hastedt im DFB-Pokal verantwortlich zu machen ist.  <p> Von der aktuellen Formtabelle werden die noch immer geäußerten Abstiegssorgen sogar als reines Hirngespinst entlarvt. Immerhin ist Freiburg inzwischen bereits seit sechs Heimspielen ungeschlagen — und hat an den letzten zwölf Spieltagen lediglich eine Niederlage kassiert.   <p> Zum Abschluss der Hinrunde soll das auch so bleiben. Leipzig ist hinter Gladbach und dem BVB die drittstärkste Heimmannschaft der Liga. Lediglich gegen zwei aktuelle Nachzügler (Düsseldorf und Schalke) hat RB zuhause nicht gewonnen. <p>  Zwar hat die Werkself seit vier Pflichtspielen nicht mehr gewonnen, doch die VfL-Krise ist weitaus größer. Die Wolfsburger haben ihre letzten vier Liga-Pleiten nämlich mit jeweils zwei Toren Unterschied einstecken müssen.  <p> Dank der freundlichen Schützenhilfe in den anderen Stadien machten die Fohlen dennoch wertvollen Boden auf die vordersten Plätze gut; angesichts des auf sieben Zähler reduzierten Rückstands scheint zumindest der Einzug in die Europa League eine durchaus realistische Zielstellung zu sein.  </pre>


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<pre> Lange Zeit sah es nach einer ähnlich schwierigen Saison wie in der vergangenen Spielzeit aus.  <p> Die mehrheitlich unerfreulichen Vorzeichen machen es den Wettfreunden so gut wie unmöglich, eine der beiden Mannschaften mit einer realistischen Siegchance auszustatten — folglich dürfte sich einmal mehr ein Unentschieden als salomonische Lösung herauskristallisieren.  <p>  Daher verwundert es nicht, dass sich die Wettanbieter mehr als eindeutig auf die Seite der Gastgeber gestellt haben. Werder reist als Außenseiter nach Leipzig. <p>  Während die Mainzer trotz des 2:0-Erfolges gegen Hertha Berlin weiterhin auf dem Relegationsplatz zu finden sind, rutschten die Wolfsburger nach der knappen 1:2-Niederlage gegen die Bayern weiter gen Abstiegszone.  <p> In der Vorsaison blieb Königsblau gegen Leverkusen unbesiegt. Einem Remis auf Schalke (1:1) folgte anschließend ein 2:0-Auswärtserfolg in der BayArena.  </pre>


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